Erfolgreiche Zusammenarbeit:

Band und Choba Choba

Mariya Ilieva, Junior Supply Chain Managerin der Choba Choba AG, spricht in unserem Interview über die „Chocolate Revolution“ und die Win-Win-Situation in der Zusammenarbeit mit der Band-Genossenschaft. 

Mariya Ilieva ist als Junior Supply Chain Managerin verantwortlich, dass die Schokolade zum richtigen Zeitpunkt bei den Kunden ankommt.

Choba Choba verlässt sich bei der Bestellabwicklung ihrer hochwertigen Schoggi auf die umfassende und individuell anpassbare Dienstleistungspalette der Band-Genossenschaft.

Die Band-Genossenschaft stellt mit der Abteilung Food&Pharma nicht nur die optimale Lagerung der frischen Schokolade sicher, sondern sorgt mit ihrem breiten Knowhow im Dienstleistungsbereich ebenfalls für die Konfektionierung. Dabei wird nebst den Bestellungen der Endkunden aus dem Onlineshop von Choba Choba auch der Nachschub für die Grosskunden im B2B Bereich durch die Band sichergestellt. Die Abteilung Büro&Versand kümmert sich um den fach- und zeitgerechten Versand der Choba Choba Schokolade. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

Liebe Mariya, Ihr werbt mit der „Chocolate Revolution“. Doch was ist genau das Revolutionäre? Gibt es nicht bereits Fairtrade Schokolade?

Choba Choba ist die erste Schweizer Schokoladenmarke, die Kakaobauern mitgehört. Das ist revolutionär in der Schokoladenwelt, die sonst auf nahezu endlose und intransparente Lieferketten setzt, wo Kakaobauern ihren Rohstoff zu geringen Preisen an die Industrie verkaufen müssen, niemals in Kontakt mit Endkunden kommen und die Konsumenten nie wissen, wer wirklich hinter ihrer Schokolade steht.

Wir stellen dieses System komplett auf den Kopf: Die 36 peruanischen Kakaobauern, die Choba Choba mitgegründet haben, verkaufen nun das Endprodukt – ihre Schokolade – direkt an ihre Kunden. Damit verdienen sie nicht nur wesentlich besser, sondern haben endlich die Möglichkeit, mit ihren Schokoladengeniessern persönlich in Kontakt zu treten.

Fair-Trade ist zwar ein guter Schritt in die richtige Richtung, aber wir gehen mit unserem innovativen Geschäftsmodell viel weiter. Bei Choba Choba bekommen die Kakaobauern nicht nur einen noch faireren Kakaopreis und verdienen am Endprodukt, sondern bestimmen als Aktionäre auch massgeblich über die Entwicklung des Unternehmens.

Die zweite Seite unserer Revolution betrifft die Schokolade an sich: Wir bieten Geniessern pure, authentische Kreationen an, und verarbeiten unseren Kakao Sorte für Sorte. Jede Tafel bringt dabei die besonderen Aromen einer einzigen Sorte ans Licht. Hat man einmal Choba Choba genossen, gibt‘s kein Zurück zu industrieller Schokolade (lacht).

Ihr legt Wert auf die Zusammenarbeit mit den „Besten“ ihres Fachs, so arbeitet Ihr für die Zubereitung der Schokolade auch mit Chocolatier Felchlin. Was war ausschlaggebend, dass Ihr der Band-Genossenschaft die Lagerung und den Versand anvertraut habt?

Sofort als wir mit der Band-Genossenschaft in Kontakt getreten sind, haben wir gemerkt, wie engagiert und motiviert das Unternehmen ist und gerne neue Herausforderungen annimmt.

Wir schätzen besonders den sehr professionellen Umgang mit euren Kunden und eure Flexibilität. Auch können wir dank der Band-Genossenschaft unseren eigenen Kunden noch umfangreichere und komplexere Dienstleistungen anbieten und grössere Bestellungen besser handhaben.

Wie passen Choba Choba („Du hilfst mir, ich helfe dir“) und die Band-Genossenschaft zusammen?

Mit unserem Namen, „Choba Choba“ möchten wir unseren Leitfaden als Unternehmen zum Ausdruck bringen: Wir leben und agieren in einer Welt, in der alles eng verflochten ist und wo wir alle aufeinander angewiesen sind (so wie Kakaobauern und Schokoladenkonsumenten).

Und weil sowohl die Band-Genossenschaft als auch Choba Choba wertbasierte Unternehmen sind, können wir sehr gut zusammenarbeiten. Wir achten jeweils auf die Bedürfnisse der anderen Firma und berücksichtigen ihre Möglichkeiten.

Noch in der Phase der Ideenentwicklung tauschen wir uns miteinander aus und können auf Ratschläge von der Band-Genossenschaft zur anschliessenden Umsetzung zählen.

Unsere Zusammenarbeit ist eine Win-Win-Situation. Die Band-Genossenschaft hat dadurch natürlich mehr interessante Aufträge, wir hingegen können unsere Kunden zufrieden stellen und unsere vielen Projekte erfolgreich umsetzen.

Von der Lagerung  zur Lieferung – was muss besonders beachtet werden, wenn solch hochwertige Schokolade mit der Post versendet wird und was ist dabei die Aufgabe der Band-Genossenschaft?

Schokolade ist ein besonders delikates Produkt. Bei der Band-Genossenschaft ist unsere Schoggi in guten Händen: Wir können auf sachgerechte Lagerung, schnelle Abwicklung von Bestellungen, sorgfältige Verpackung und termingerechte Lieferung zählen.

Wie verlief der Lösungsfindungsprozess mit unserem Team?

Zu Beginn unserer Zusammenarbeit haben wir eine sehr gute Einführungsphase gehabt, wo die Band-Genossenschaft ihre Dienstleistungen und Choba Choba seine Bedürfnisse beim „pick and pack“ genau präsentieren konnten, bis Choba Choba anschliessend seine gesamte Produktvorbereitung und -auslieferung zur Genossenschaft umlagerte.

Derzeit sind wir noch dabei, diesen Prozess weiter anzupassen, wir definieren z.B. standardisierte Abläufe und nehmen letzte Feinschliffe vor. Alle unsere Kontaktpersonen bei Band sind stets hilfsbereit und freundlich.

Welche Vorteile entstehen für Euch, indem wir uns um diesen letzten Weg zum Kunden kümmern?

Durch bessere Handhabung bei der Bestellabwicklung und beim Versand können wir unsere Kunden noch besser bedienen. Das Resultat sind natürlich zufriedene Choba Choba Kunden, die uns vertrauen.

Zudem erlaubt uns die Zusammenarbeit mit der Band-Genossenschaft noch komplexere Produkte (z.B. personalisierte Geschenkboxen) anzubieten. Wir haben einen besseren Überblick über unser Inventar und können dadurch die Qualität der Produkte sicherstellen.

Der Sommer 2018 war heiss und lang, ein Versand bei mehr als 25°Grad ist aber nicht möglich, wie Ihr schreibt. Was war die Herausforderung?

Die Sommerzeit stellt uns vor besondere Herausforderungen: Stets müssen die Versand- und Ankunftszeitpunkte genau kalkuliert und abgesprochen werden. Wir müssen immer wieder flexibel die Transportart (A/B Post, gekühlter Transport für grössere Bestellungen) anpassen.

Diesen Sommer mussten wir den Versand auch mal für 1 bis 2 Wochen einstellen. Aufgrund der Hitze konnten wir selbst mit A-Post keine Produkte mehr versenden.

Das bedeutet Mehraufwand bei interner und externer Koordination des Produktversands. Wir müssen stets auf die Temperaturen achten und die Lage einschätzen, nötigenfalls auch Kunden über Verzögerungen informieren.

Gerade auch in dieser Zeit hat sich die Band-Genossenschaft immer als ein sehr sorgfältiger, aktiver und flexibler Partner erwiesen.

Die Namen und Verpackungen Eurer Schokolade sind sehr kreativ. Woher holt Ihr Eure Ideen?

Bis auf eine Choba Choba Kreation, tragen alle unsere Tafeln die Vornamen von Choba Choba Kakaobäuerinnen / -bauern und Mitbegründerinnen /-ern in Peru. Damit wollten wir ihnen besondere Ehre erweisen und unseren Konsumenten nochmals aufzeigen, dass sie ihre Schokolade direkt bei ihren Kakaobäuerinnen und -bauern kaufen: also bei Alicia, Juveli, Mirna, Primo etc. Nur unsere Milchschokolade heisst „Gaggo Leche“, „Gaggo“ ist Schweizerdeutsch für „Kakao“ und „Leche“ bedeutet im Spanischen „Milch“.

Was unser Design betrifft so ist es das Kunstwerk „El encanto de las piedras“ des peruanischen Künstlers und Schamanen Pablo Amaringo. Er hat darin seine Visionen festgehalten. Man findet darin viele, teils zauberische, Elemente aus dem peruanischen Dschungel: Tiere, Pflanzen, Geschöpfe. Wir wählten dieses Design, da es sehr gut zu Choba Choba passt, denn auch unser Kakao kommt aus dem peruanischen Dschungel, wo unsere Kakaobauern und Mitbegründer leben.

Jetzt habt Ihr ja unbegrenzten Zugang zu unendlich viel leckerer Schoggi, wie gross ist der Anteil an der Produktion, den Ihr jeweils selbst konsumiert?

Dazu dürfen wir leider keine Zahlen veröffentlichen…

Spass! Aber es ist tatsächlich schwer, genaue Angaben in Kilo(!) zu geben… (lacht)

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Mariya Ilieva
Junior Supply Chain Managerin bei Choba Choba

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„Wir schätzen besonders ihren sehr professionellen Umgang mit Kunden und ihre Flexibilität.“ sagt Mariya Ilieva über die Band.

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