Abschied vom Direktor der Band-Genossenschaft

Meinrad Ender übernahm 2005 die Leitung der Band-Genossenschaft. Immer nah beim Menschen: das war unser Direktor von Beginn bis heute. „Für diesen Job muss man Menschen mögen“, betonte er stets. Warum man gespürt hat, dass Meinrad dies nicht nur sagte sondern lebte, zeigen ein paar wichtige Eckpfeiler seines Schaffens.

 

Mensch im Mittelpunkt

Meinrad Ender stiess gleich mehrere Angebote für Menschen mit Beeinträchtigung an während seiner Zeit bei der Band. Speziell erwähnt seien das Park-Café, die Tagesstätte und neulich auch die Band-Akademie. Es ist auch wesentlich dem Engagement von Meinrad zu verdanken, dass wir heute nur ein Personalreglement für ALLE Mitarbeitenden haben. Vorher wurden Mitarbeitende mit und ohne Beeinträchtigung unterschieden. Auch die Personalkommission (PK) war Meinrad ein wichtiges Anliegen, wo er gern und regelmässig Zeit investierte.

 

Entwicklung braucht Platz

Einige Meilensteine im Bereich Immobilien hat Meinrad Ender für die Band erwirkt. „Wenn der Platz da ist, kommt auch die Entwicklung“, pflegte er zu sagen. Folglich hat er zahlreiche Immobilienprojekte forciert. Es ist Meinrads Pioniergeist zu verdanken, dass die Band Gebäude heute so sind, wie sie sind.

Immer wieder stellte Meinrad die Frage: Was können wir selber machen? So kam es, dass ein Team der Band jeweils für Bauleitung und Innenausbau in Eigenverantwortung zuständig war.

Beim neusten Projekt, dem Zentrum-Bethlehem, wird sich Meinrad Ender mit seiner grossen Erfahrung auch nach seiner Pensionierung einbringen.

 

Engagement in Gremien

Meinrad setzte sich für Menschen mit Beeinträchtigung ein. Das tat er, indem er ihnen auch ausserhalb der Band eine Stimme gab. Meinrad vertrat die Band bei Swissmem, compasso und Insos, um nur einige Gremien zu nennen. Damit nahm er eine wichtige Brückenfunktion ein: In der Industriewelt vertrat Meinrad die Interessen der Behinderten. Und umgekehrt sorgte er für die Interessen der Industrie in der Arbeitswelt von Menschen mit Beeinträchtigung.

 

Gross denken

Meinrad beherrschte die Kunst, gross zu denken. Er trieb Sachen voran. Die Band ist ihm zu grossem Dank verpflichtet. Viele Stationen auf dem Weg hin zu dem, was die Band heute ist, prägte Meinrad wesentlich mit. Die unermüdliche Schaffenskraft von unserem Direktor wird man darum noch lange Zeit spüren.

Meinard Ender

Meinrad Ender, Direktor
bis 31. Dezember 2021

Der Nachfolger von Meinrad Ender stellt sich Ihnen vor: Christoph Matter übernimmt am 1. Januar 2022 die Geschäftsführung der Band-Genossenschaft.